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Podcast / conversationPassion Südtirol· 5 juin 2016 9 minComplaisantDivertissementAgriculture & alimentation

Professionelle Weinverkostung mit Christine Mayer

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Chapitres

Répartition du ton (temps de parole politique)

Propositif 100 %

Temps de parole

  • Présentateur100 %

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Présentateur

Bonjour, nous sommes aujourd'hui avec Christine Meyer, président de la Sûdterolle Sommelier-Vereinigung. Je me suis dit, que Christine Zagg ins Wemme professionell en roi à la veine. Le premier est le visuel, le côté avec le regard du visuel. Il y a un point de vue, il y a un point de vue, pour voir si il est bien clair. Si il n'est pas clair, il peut être un point de vue sur un problème, sur une maladie. Le vin est clare, je ne vois pas d'un troublé. Le deuxième point est la couleur. La couleur est l'orange. Les sommeliers, c'est un gros granatrot avec des rangs. C'est un typique pour un blau purgum, c'est un peu plus violet ou trop purgum. La transparence est très bonne.

La transparence est la lumière d'un coup d'un coup d'un coup d'un coup d'un coup. La transparence est très bonne. C'est un peu plus pour un blau purgum, c'est toujours pas très bas. L'agrément est très bonne. C'est un peu plus de la couleur. Il y a un peu plus de l'eau. Il y a un peu plus de la couleur Il y a un extrait d'extrangerie de l'extrangerie de l'extrangerie de l'extrangerie de l'extrangerie. Nous voyons que le vincent relativement d'extrangerie de l'extrangerie. C'est un bon point de l'extrangerie. Il y a donc beaucoup d'inhalts de l'extrangerie de l'extrangerie. C'est ce que nous devons ensuite apprécier.

Der zweite Teil wird jetzt mit der Nase gemacht, das ist der sogenannte geruchliche Teil. Jetzt dürfen wir ganz schön einriechen. Und zwar nicht zu lang, weil sonst gewöhnt man sich dran. Sondern lieber öfters und kurz. Das erste was wir feststellen, ist der Wein jetzt überhaupt sauber? Oder hat er irgendein Problem? Wenn er jetzt einen Korkschmecker hätte, müsste ich die Verkostung abbrechen. Der riecht aber ganz super toll, fein. Deswegen werde ich weiter verkosten. Der nächste Gedanke, der mir durch den Kopf kommt. Ist das jetzt ein junger Wein? Oder hat er schon eine gewisse Reife? Also für mich hat der Wein schon erste Reifenoten. Er ist nicht mehr ganz ein Jüngling.

Sondern er geht schon ein bisschen eher ins würzige, ins tertièraromatische. Also tertièraromatisch bedeutet, dass er schon Reifenoten hat. Und deswegen beschreibe ich ihn als gereift. Aber nicht alt. Alt und gereift ist nicht das gleiche. Das nächste Punkt, den ich mir anschaue, ist er intensiv oder nicht? Dieser Wein hat eine sehr zarte, delikate Intensität. Und von der Komplexität spricht man, weil man eben die Vielschichtigkeit des Weines beschreibt. Diesen Wein finde ich sehr wohl vielschichtig. Es ist ein aufregender Wein, der mir viele, viele Dinge erzählt. Und da haben wir einmal die Tertièraromatik, von der ich schon gesprochen habe.

Also das bisschen Würzige, was vielleicht so Richtung Muskatnuss geht. Dann haben wir so leicht ledrige Nuancen. Vielleicht auch ein bisschen Getostetes, was so Richtung, oder Geröstetes kann man auch sagen. Was so ein bisschen Richtung Kaffeebohne geht. Und dann kommt sehr viel Frucht. Also wir haben hier einmal die Preisebeere, wir haben die Pflaume. Auch eine Kirsche ist erkennbar. Also alles sehr angenehm, schön duftig. Und ein bisschen floreale Noten oder blumige Noten, die so ein bisschen Richtung Pfeilchen gehen. Das ist also ein sehr, sehr ansprechender Wein. Jetzt darf ich endlich was trinken. Also ich darf einen Schluck machen. Und das schaut ja dann komisch aus.

Ich darf dann ein bisschen schmatzen und Luft zubeziehen. Jetzt könnt ihr jetzt gleich schauen, wie das ausschaut. Warum schmatze ich jetzt so? Jetzt ziehe ich Luft dazu. Damit sich der Wein öffnet. Also wir haben im Inneren unseres Körpers natürlich Körperwärme. Der Wein wird also erwärmt. Und diese flüchtlichen Duftmoleküle, die setzen sich frei und werden noch einmal verstärkt wahrgenommen. Also ich kann nicht gleich schmecken am Gaumen, sondern ich kann auch riechen. Die sogenannte Retronasale. Und jetzt gibt es verschiedene Punkte, die für die Verkostung wichtig sind. Und da ist gut, wenn man ein gewisses Schema einhält, damit man nichts vergisst. Wir fangen immer mit dem Restzucker an.

Der Wein ist überhaupt ohne Restzucker, deswegen sagen wir trocken. Also in der Weinsprache ist trocken nicht das Gegenteil von flüssig, sondern trocken ist das Gegenteil von süß. Der nächste Punkt ist der Alkohol. Den spüren wir hier. So ein wärmendes Gefühl. Und ich würde sagen, hier haben wir einen mittelhohen Alkohol, der sehr gut integriert ist. Der nicht brennt. Das nächste ist die Polyalkohol oder das Glycerin. Das ist eine Art Weichheit, so diffus, die man spürt. Und dieser Wein hat jetzt mittleren Glycerin-Gehalt in meinen Augen. Also er hat eine gewisse Weichheit, ohne jetzt zu üppig zu wirken.

Auf der anderen Seite, wo wir vielleicht die etwas aggressivere Noten haben, ist einmal das Tanin. Das Tanin ist hier sehr feinkörnig, sehr elegant, sehr fruchtunterlegt, sehr geschmeidig, also überhaupt nicht ausdruckend. Dann haben wir die Säure. Die Säure spürt man hier, indem wir merken, dass es ein bisschen zieht. Und wir spüren die Säure auch, indem wir den Speicheln anschauen. Und ich habe einen relativ angeregten Speichelfluss. Das heißt, dass der Wein, ja, für den Rotwein eine relativ ordentliche, erfrischende Säure hat. Und das ist nichts Schlechtes, weil Säure braucht der Wein. Das wirkt belebend, das wirkt erfrischend und hilft dem Wein auch für ein langes Leben.

Also insgesamt ist der Wein sehr ausgeglichen zwischen den angenehmen Komponenten, wie eben die Alkohol und die Polyalkohol. Auf der anderen Seite die leicht aggressiven Elemente wie Tanin und Säure. Sehr schön im Gleichgewicht, finde ich sehr elegant, sehr ausgeglichen. Die Struktur oder der Körper ist mittelgewichtig. Und das ist beim Blaupo Wunder so. Er ist nie, jetzt weiß Gott was, der Bodybuilder. Er hat eben diese schöne Balance und diese Eleganz, die ihm einen ansprechenden Körper verleihen. Und was er hat, eine wunderschöne Länge. Also die Länge, das sind die wunderschönen Fruchtaromen, die am Gaumen hängen bleiben. Dieser Wein ist in meinen Augen sehr lang.

Wir haben also gerade sehr starke Kirsch-Aromatik. Etwas weniger Würze, als man in der Nase gespürt hat. Vor allem diese belebende Frucht. Echt ein Bittermandeton, der vielleicht jetzt rauskommt. Und ja, also ganz zart vom Holz unterstützt, aber wirklich sehr, sehr angenehm. Deswegen kann ich hier jetzt nur schließen. Ich finde ein Wein, der jetzt im perfekten Entwicklungszustand ist. Der aber noch Entwicklungspotenzial hat. Und sicherlich in ein paar Jahren auch noch getrunken werden kann. Eine sehr, sehr gute Qualität. Und ich finde eines der Top Beispiele für einen klassischen Blaupo Wunder Südtirols. Danke, Christine.